
Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.
Für Spitäler und Kliniken: Kader, Pflege und Zuweiser einbeziehen
Was Mitarbeitende, Patienten und Zuweiser erleben, und was sie daran ändern würden.
Stand: Oktober 2026
Kurz erklärt: Der Kultur- und Kundendialog von BrainE4 ist eine anonyme, digitale Befragung mit offenen Fragen für Spitäler und Kliniken. Während 21 Tagen schreiben Kader, Pflege und auf Wunsch Patientinnen oder Zuweiser, was sie zu Ihren Fragen denken, und vergleichen die Beiträge der anderen paarweise, im sogenannten Ideenduell. Daraus entsteht eine gewichtete Rangfolge, getrennt nach Gruppen. Entwickelt wurde die Methode mit der OST und der ZHAW, eingesetzt in 60+ Organisationen.
Wie nimmt eine Spitalleitung das Kader nach einer Krise mit?
Indem sie fragt, was das Kader im Alltag bewegt, unterstützt oder bremst, und die Antworten gewichten lässt.
Spital Uster: Nach einer finanziell schwierigen Phase wollte CEO Martin Werthmüller sein Kader vom Überlebenskampf ins Gestalten mitnehmen. 85 von 115 Führungskräften machten mit und brachten 339 Ideen und Argumente ein, auch unbequeme wie die, das obere Kader sei zu weit weg von der Basis. Interview mit Martin Werthmüller lesen
«Viele unserer ursprünglichen Hypothesen wurden durch viel bessere, präzisere Aussagen aus den Reihen des Kaders ergänzt oder ersetzt.» Martin Werthmüller, CEO Spital Uster
Machen Ärztinnen, Pflege und Kader im Schichtbetrieb mit?
Ja. Beim Spital Uster beteiligten sich fast 74 Prozent des Kaders. Kein Termin, keine Sitzung, kein Raum, den jemand buchen muss. Man schreibt nachts nach der Schicht oder am freien Tag, zehn Minuten reichen.
«Auf den Gängen, in Meetings und beim Mittagessen hörte ich plötzlich eins zu eins, wie das Kader die Inhalte diskutierte.» Martin Werthmüller, CEO Spital Uster
Was passiert mit unbequemer Kritik, etwa am oberen Kader?
Sie bleibt im Rennen und muss sich im Duell behaupten. Beleidigungen bleiben draussen. Oben steht nur, was viele teilen. Ein Einzelfall bleibt ein Einzelfall.
«Das ist vielleicht auf den ersten Blick keine angenehme Rückmeldung, aber extrem relevant.» Martin Werthmüller über die Rückmeldung, das obere Kader sei zu weit weg von der Basis
Was entsteht aus den Ergebnissen?
Konkrete Massnahmen, abgestützt auf das, was viele teilen.
Spital Uster: Werthmüller ordnete die Ergebnisse vier Führungsfeldern zu und zeigte kritische Stimmen im Originalton. An der Kadertagung entstanden in vier Stunden Massnahmen, darunter das Format «Im Gespräch mit dem CEO» und eine eigene Führungsweiterbildung für 2027.
BrainE4 International AG
Alte Steinhauserstrasse 1, CH-6330 Cham
Kontakt: contact@braine4.com
Tel: +41 41 561 38 66

Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.
Können auch Patientinnen und Zuweiser mitmachen?
Ja. Sie erhalten einen Link und machen anonym mit, zu jeder Tageszeit. Wir werten die Gruppen getrennt aus. So sehen Sie, wo Personal, Patienten und Zuweiser übereinstimmen und wo nicht. Bei externen Gruppen ist die Einladung entscheidend, und die schreiben wir.
«Für das Spital Uster kann ich mir gut vorstellen, solche Prozesse künftig auch mit externen Schlüsselgruppen wie den zuweisenden Ärztinnen und Ärzten oder sogar mit Patientinnen und Patienten durchzuführen.» Martin Werthmüller, CEO Spital Uster
Was unterscheidet das von einer Zufriedenheitsumfrage?
Eine Skala zeigt, dass etwas nicht stimmt. Im Dialog lesen Sie, was es ist. Und wie viele es so sehen. Fluktuation, Zuweisungen, Bewertungen: Sie sehen die Gründe dahinter, in den Worten derer, die es erleben.
Ist das datenschutzkonform?
Ja. Kein Beitrag wird einer Person zugeordnet. Die Dialoge sind DSG- und DSGVO-konform und in der Schweiz entwickelt, zusammen mit OST und ZHAW.
Wie viel Aufwand hat die Spitalleitung?
Drei Stunden im Strategie-Workshop und eine Freigabe der Kommunikation. Innert 48 Stunden ist der Dialograum bereit. Sie erhalten einen Bericht pro Frage, einen One-Pager für Spitalleitung und Verwaltungsrat und die fertige Rückmeldung an alle, die mitgemacht haben.
Was passiert, wenn der Dialog nichts Neues zeigt?
Dann stellt BrainE4 für den Dialog keine Rechnung. Im Strategie-Workshop nennen Sie pro Frage sechs Annahmen. Wir mischen sie verdeckt unter die Beiträge. Sind am Ende im Schnitt weniger als fünf der zehn stärksten Beiträge neu für Sie, kostet der Dialog nichts. Der Strategie-Workshop ist davon ausgenommen.
Typische Themen:
Strategie nach einer Krise · Fachkräftebindung in der Pflege · Zuweiserbeziehungen · Patientenerfahrung · Leitbild · Führungsentwicklung
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Video: Der Kulturdialog in Kürze. Video ansehen
Kundendialog: Was Patienten und Zuweiser zuerst wollen. Mehr erfahren
Selbst ausprobieren: Ein Ideenduell aus Sicht Ihrer Mitarbeitenden. Ideenduell selbst erleben
FAQ: Alle Fragen zu Methode, Datenschutz und Kosten. Alle Fragen und Antworten
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