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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Für den Tiefbau: Einsprachen vorbeugen, bevor die Pläne aufliegen

Den Investitionskredit in der Phase 0 absichern, mit der Sicht des ganzen Quartiers.

Stand: Oktober 2026

Kurz erklärt: Der Bürgerdialog von BrainE4 ist eine anonyme, digitale Mitwirkung für Bau- und Verkehrsprojekte in Städten und Gemeinden. Während 21 Tagen schreiben Anwohnende, Pendler und Gewerbe, was sie von einem Vorhaben halten, und vergleichen die Beiträge der anderen paarweise, im sogenannten Ideenduell. Daraus entsteht eine gewichtete Rangfolge der Prioritäten und Killerkriterien, nach Quartier aufgeschlüsselt. Entwickelt wurde die Methode mit der OST und der ZHAW, eingesetzt in 60+ Organisationen.

Wie verhindern wir Einsprachen gegen ein Tiefbauprojekt?

Indem Sie die Konflikte in der Phase 0 kennen, bevor ein Planungsfranken ausgegeben ist. Gewerbe gegen Velo, Parkplätze gegen Bäume: In der Phase 0 lassen sich solche Konflikte noch günstig lösen. In der Auflage kostet jede Änderung Monate.

Wie bekommt ein Investitionskredit Rückhalt im Parlament?

Mit den Prioritäten der Bevölkerung im Antrag, schwarz auf weiss und nach Quartier aufgeschlüsselt. Dann hat es ein Einzeleinwand schwer. Verzichtet eine Mehrheit für mehr Grün auf Parkplätze, haben Sie eine Grundlage für Ihre Variante, die nicht von der Verwaltung kommt.

Aesch (ZH): An die Gemeindeversammlung kommen meist rund 100 Personen. Am Bürgerdialog zu teuren, umstrittenen Projekten nahmen 241 der 1'050 Stimmberechtigten teil, und über 60 % von ihnen waren nicht am Infoabend. Interview mit André Guyer lesen

«Wir erreichten so auch Menschen, die wir auf dem traditionellen Versammlungsweg nicht erreicht hätten.» André Guyer, Gemeindepräsident Aesch

Wen erreicht ein Bürgerdialog, den ein Infoabend nicht erreicht?

Die, die sonst erst mit der Einsprache kommen. Am Infoabend sitzen die Betroffenen mit dem stärksten Anliegen. Im Dialog reden auch Familien, Pendler und Gewerbe mit.

Stadt Bern: Für eine grosse Begegnungszone im Wylerquartier, wo rund 2'500 Menschen wohnen, plante Verkehrsplaner Sebastian Clausen zwei Spaziergänge mit je 25 Personen. Am Online-Dialog machten 141 mit, aus allen Altersgruppen. Nur 12 davon waren auch an den Spaziergängen. Was es in die Top 5 schaffte, wird jetzt an fünf Orten getestet. Interview mit Sebastian Clausen lesen

«Die physische Partizipation reicht nicht.» Sebastian Clausen, Verkehrsplaner, Stadt Bern

Wie erreichen wir die Betroffenen?

Mit einer Einladung, die konkret aufs Vorhaben zielt, etwa per QR-Code am Bauvisier. Die Einladung ist die halbe Miete, und sie ist unser Job. Typisch beteiligen sich 7 bis 24 Prozent der Bevölkerung.

«Die Gestaltung des Flyers darf auf keinen Fall aussehen wie Werbung und muss einen offiziellen Auftritt haben.» Sebastian Clausen, Verkehrsplaner, Stadt Bern

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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Machen wir damit nicht schlafende Hunde wach?

Die Einwände kommen ohnehin, spätestens in der Auflage. Besser, Sie kennen sie in der Phase 0, wenn eine Änderung noch wenig kostet.

Was unterscheidet das von einem Mitwirkungsbericht?

Statt hundert Eingaben, die Sie einzeln beantworten, bekommen Sie eine Rangfolge mit den stärksten Argumenten. Organisierte Gruppen gewinnen nichts. Die Zahl der Urteile pro Person ist begrenzt, und die Gewichtung gleicht aus, wenn ein Quartier übervertreten ist.

Bindet uns das Ergebnis?

Nein. Sie erhalten eine Rangfolge. Was Sie umsetzen, entscheiden Sie. Und Sie können es begründen, mit dem Urteil der Betroffenen statt mit einem Gutachten.

Wie viel Aufwand ist das für das Tiefbauamt?

Drei Stunden im Workshop und eine Freigabe der Kommunikation. Kein IT-Projekt. Sie erhalten Bericht, Segmentanalyse nach Quartier oder Nutzergruppe und die fertige Rückmeldung an die Bevölkerung. Die Ergebnisse präsentieren wir im Team oder vor der Kommission.

Was passiert, wenn der Dialog nichts Neues zeigt?

Dann stellt BrainE4 für den Dialog keine Rechnung. Im Strategie-Workshop nennen Sie pro Frage sechs Annahmen. Wir mischen sie verdeckt unter die Beiträge. Sind am Ende im Schnitt weniger als fünf der zehn stärksten Beiträge neu für Sie, kostet der Dialog nichts. Der Strategie-Workshop ist davon ausgenommen.

Zur Erkenntnisgarantie

Typische Themen:

Strassenraum · Begegnungszonen · Veloinfrastruktur · Parkierung · Platzgestaltung · Werkleitungsprojekte mit Bauphasen

Mehr sehen

Video: Der Bürgerdialog in Kürze. Video ansehen

Bürgerdialog: Von Grossvorhaben bis Vernehmlassung. Mehr erfahren

Beispielbericht: So sieht ein fertiger Bericht eines Bürgerdialogs aus. Bericht ansehen

FAQ: Alle Fragen zu Methode, Datenschutz und Kosten. Alle Fragen und Antworten

Eine Einsprache kostet Monate.
Ein Dialog in der Phase 0 drei Wochen.

Was würde die Bevölkerung zu Ihrem Projekt sagen? In 20 Minuten klären wir, ob ein Dialog Ihren Kredit absichert. Gespräch buchen

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