
Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.
Für Verwaltungen: Wissen sichern und Fachkräfte halten
Das Wissen erfahrener Mitarbeitender sichern, bevor es in Pension geht.
Stand: Oktober 2026
Kurz erklärt: Der Kulturdialog von BrainE4 ist eine anonyme, digitale Personalbefragung mit offenen Fragen für Verwaltungen und öffentlich-rechtliche Betriebe. Während 21 Tagen schreiben die Mitarbeitenden, was sie wissen, was sie hält und was sie zermürbt, und vergleichen die Beiträge der Kolleginnen und Kollegen paarweise, im sogenannten Ideenduell. Daraus entsteht eine gewichtete Rangfolge, quer durch alle Abteilungen. Entwickelt wurde die Methode mit der OST und der ZHAW, eingesetzt in 60+ Organisationen.
Wie sichern wir das Wissen erfahrener Mitarbeitender vor der Pensionierung?
Indem sie es aufschreiben und die ganze Belegschaft gewichtet, was am meisten zählt. Wer seit zwanzig Jahren am Schalter steht, weiss, wo Prozesse haken. Im Dialog hält er es fest, solange er noch da ist. Die Rangfolge zeigt, welches Wissen viele für unverzichtbar halten.
Warum kündigen Fachkräfte in der Verwaltung, und was hält sie?
Das sagen sie Ihnen im Dialog selbst, im eigenen Wortlaut und gewichtet. Beim Lohn kann die Verwaltung oft nicht mithalten. Bei Sinn und Kultur schon. Der Dialog zeigt, was Fachleute hält und was sie im Alltag zermürbt.
Machen genug Mitarbeitende mit?
Typischerweise beteiligen sich 70 bis 90 Prozent der Mitarbeitenden. Die Einladung ist die halbe Miete, und die schreiben wir. Ihre Leute brauchen im Schnitt zehn Minuten, neben dem Tagesgeschäft.
NAGRA: Die NAGRA wandelt sich von einer Forschungs- zu einer Realisierungsorganisation und überarbeitete dafür ihr Leitbild. 80 % der rund 130 Mitarbeitenden machten mit. Ein Satz steht jetzt wörtlich im Leitbild: «Wissen tief verankert, Verantwortung weit gedacht.» Interview mit Philipp Senn lesen
«Es gibt zum Teil wörtliche Abschnitte aus den Inputs, die jetzt im neuen Leitbild stehen. Das ist ein sehr starkes Signal zurück an die Belegschaft.» Philipp Senn, NAGRA
Funktioniert das in öffentlich-rechtlichen Organisationen?
Ja. Mehrere öffentlich-rechtliche Anstalten setzen den Dialog bereits ein. Bei den Gebäudeversicherungen Zürich und Solothurn ging es um die Feuerwehrleute im Kanton, nicht um das eigene Personal. Die Methode ist dieselbe.
GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich: Statt einer Stichprobe lud die GVZ alle 6'800 Feuerwehrleute des Kantons ein. 1'635 machten mit und führten 104'488 Ideenduelle. Interview mit Renato Mathys lesen
«Ich wollte mehrheitsfähige Lösungen finden. Mit diesem Dialog war das möglich, weil nicht die lauteste Stimme die Meinung machte.» Renato Mathys, Leiter Abteilung Feuerwehr, GVZ
Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV): Zur Revision der Kommandoakten lud die SGV rund 600 Feuerwehrkader ein. 205 machten mit, brachten 152 Ideen ein und trafen im Schnitt 113 Entscheidungen pro Person. Der Bericht lag einen Tag nach Abschluss vor. Interview mit Markus Grenacher lesen

Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.
Wir unterstehen dem Öffentlichkeitsprinzip. Geht das trotzdem?
Ja. Veröffentlicht wird eine geprüfte Rangfolge, keine Kommentarspalte. Während des Dialogs bleibt alles intern. Die Ergebnisse haben Sie zuerst, und Sie erklären sie als Erste, zusammen mit Ihrer Antwort darauf.
Was unterscheidet den Kulturdialog von einer Personalbefragung?
«Zufriedenheit 3,4» erklärt nichts. Im Kulturdialog lesen Sie die Gründe. Und Sie sehen, wie viele dahinterstehen. Die Segmentanalyse zeigt, wo eine Abteilung anders tickt als das ganze Haus.
So funktioniert das Ideenduell
Wie viel Aufwand ist das für unsere Verwaltung?
Drei Stunden im Workshop und eine Freigabe der Kommunikation. Kein IT-Projekt. Innert 48 Stunden ist der Dialograum bereit. Moderation, Auswertung und Bericht übernehmen wir, inklusive One-Pager für die Amtsleitung und Rückmeldung an die Mitarbeitenden.
Ist das ein KI-Verfahren?
Nein. Jede Bewertung stammt von einem Menschen. KI hilft nur beim Strukturieren und entscheidet nie. Die Daten gehören Ihnen, und Sie können sie danach mit Ihrer eigenen KI weiterverarbeiten. DSG- und DSGVO-konform, entwickelt in der Schweiz.
Was passiert, wenn der Dialog nichts Neues zeigt?
Dann stellt BrainE4 für den Dialog keine Rechnung. Im Strategie-Workshop nennen Sie pro Frage sechs Annahmen. Wir mischen sie verdeckt unter die Beiträge. Sind am Ende im Schnitt weniger als fünf der zehn stärksten Beiträge neu für Sie, kostet der Dialog nichts. Der Strategie-Workshop ist davon ausgenommen.
Typische Themen:
Wissenstransfer vor Pensionierungen · Arbeitgeberattraktivität · Reorganisation · Digitalisierung im Vollzug · Leitbild · Führungskultur
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Video: Der Kulturdialog in Kürze. Video ansehen
Kulturdialog: Anwendungsfälle von Fluktuation bis Massnahmen-Wirkung. Mehr erfahren
Selbst ausprobieren: Ein Ideenduell aus Sicht Ihrer Mitarbeitenden. Ideenduell selbst erleben
FAQ: Alle Fragen zu Methode, Datenschutz und Kosten. Alle Fragen und Antworten
Das Wissen ist im Haus.
Holen wir es, bevor es geht.
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