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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Für Mobilitäts- und Verkehrsberatungen: Varianten prüfen, bevor Einsprachen kommen

Sie wissen, welche Variante im Quartier trägt, bevor sie in den Gemeinderat geht.

Stand: Oktober 2026

Kurz erklärt: Der Bürgerdialog von BrainE4 ist eine anonyme, digitale Mitwirkung, mit der Verkehrsplanungs- und Mobilitätsbüros Varianten prüfen. Während 21 Tagen schreiben Anwohnende, Pendler und Gewerbe, was sie von den Varianten halten, und vergleichen die Beiträge der anderen paarweise, im sogenannten Ideenduell. Daraus entsteht eine gewichtete Rangfolge, nach Quartier, Verkehrsmittel oder Alter. Entwickelt wurde die Methode mit der OST und der ZHAW, eingesetzt in 60+ Organisationen.

Wie prüft man Verkehrsvarianten mit der Bevölkerung?

Mit einem Dialog, in dem die Leute abwägen müssen, statt alles zu wollen. Mehr Parkplätze oder breitere Velowege? Wer wählen muss, zeigt, was zählt. Mitmachen geht am Smartphone, auch direkt am Bauvisier oder an der Bushaltestelle.

Stadt Bern: Für eine grosse Begegnungszone im Wylerquartier, wo rund 2'500 Menschen wohnen, plante Verkehrsplaner Sebastian Clausen zwei Spaziergänge mit je 25 Personen. Am Online-Dialog machten 141 mit, aus allen Altersgruppen. Nur 12 davon waren auch an den Spaziergängen. Was es in die Top 5 schaffte, wird jetzt an fünf Orten getestet. Interview mit Sebastian Clausen lesen

«Als Planer braucht man Gewissheit, Abgleich und Bestätigung aus der Bevölkerung.» Sebastian Clausen, Verkehrsplaner, Stadt Bern

Ersetzt das die öffentliche Mitwirkung?

Nein, der Dialog ergänzt sie. Er erreicht die vielen, die nie an einen Infoabend kommen. Das formelle Verfahren bleibt, wie es ist. In Bern liefen Spaziergänge und Dialog parallel, und das Ranking bestätigte, was die Kleingruppe vor Ort gesehen hatte.

«Das Ranking-System von BrainE4 stützte die Ansichten der Kleingruppe. Eine erstklassige Validierung!» Sebastian Clausen, Verkehrsplaner, Stadt Bern

Was, wenn eine Interessengruppe mobilisiert?

Lautstärke bringt nichts. Jeder Beitrag wird in vielen unabhängigen Vergleichen beurteilt, die Zahl der Urteile pro Person ist begrenzt, und die Gewichtung gleicht Schieflagen aus.

Gemeinde Schwyz: Als das Verwaltungsgebäude an der Bahnhofstrasse 15 frei wurde, begannen Parteien und Interessengruppen, das Thema politisch zu besetzen. Der externe Projektleiter Franz-Xaver Strüby wollte stattdessen ein breites Bild der Bevölkerung, als Grundlage für den Gemeinderat. Interview mit Franz-Xaver Strüby lesen

«Entscheidend ist, dass viele Menschen teilnehmen und die Beiträge gegenseitig bewerten. So werden einzelne Interessen relativiert und die tatsächlichen Bedürfnisse sichtbarer.» Franz-Xaver Strüby, Strüby Consulting AG

Was hat das Planungsbüro davon?

Weniger Schlaufen. Wer früh weiss, was trägt, plant seltener zweimal. Ihr Auftraggeber sieht, wo eine Variante bereits trägt und wo sie noch Klärung braucht, im Wortlaut der Betroffenen. Sie planen und empfehlen, wir liefern die Grundlage.

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Alte Steinhauserstrasse 1, CH-6330 Cham
Kontakt: contact@braine4.com
Tel: +41 41 561 38 66

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Was wirklich los ist. In 21 Tagen auf dem Tisch.

Wie erreichen wir mehr als die paar Dutzend am Infoabend?

Mit einer Einladung vor Ort, per Plakat und QR-Code. Einladung, Plakat und QR-Code schreiben wir, die Gemeinde verschickt sie.

Aesch (ZH): An die Gemeindeversammlung kommen meist rund 100 Personen. Am Bürgerdialog zu teuren, umstrittenen Projekten nahmen 241 der 1'050 Stimmberechtigten teil, und über 60 % von ihnen waren nicht am Infoabend. Interview mit André Guyer lesen

«Wir erreichten so auch Menschen, die wir auf dem traditionellen Versammlungsweg nicht erreicht hätten.» André Guyer, Gemeindepräsident Aesch

Weckt der Dialog Erwartungen, die wir nicht erfüllen können?

Erwartungen gibt es ohnehin. Der Dialog zeigt, welche viele teilen. Der Entscheid bleibt bei Behörden und Stimmberechtigten, und das sagen wir den Teilnehmenden von Anfang an.

Gilt das Öffentlichkeitsprinzip?

Ja, und das ist kein Problem. Veröffentlicht wird eine geprüfte Rangfolge, keine Kommentarspalte. Die Gemeinde erklärt die Ergebnisse als Erste, und die Rückmeldung an die Bevölkerung schreiben wir.

Wie viel Aufwand hat unser Büro?

Drei Stunden im Workshop. Das ist alles. Moderation, Auswertung und Bericht machen wir. Sie erhalten Bericht und One-Pager für Gemeinderat oder Kommission.

Was passiert, wenn der Dialog nichts Neues zeigt?

Dann stellt BrainE4 für den Dialog keine Rechnung. Im Strategie-Workshop nennen Sie pro Frage sechs Annahmen. Wir mischen sie verdeckt unter die Beiträge. Sind am Ende im Schnitt weniger als fünf der zehn stärksten Beiträge neu für Sie, kostet der Dialog nichts. Der Strategie-Workshop ist davon ausgenommen.

Zur Erkenntnisgarantie

Typische Themen:

Verkehrsberuhigung · Begegnungszonen · Parkierung · Velo- und Fusswegnetz · ÖV-Anbindung · Mobilitätskonzept · Strassenraumgestaltung

Mehr sehen

Video: Der Bürgerdialog in Kürze. Video ansehen

Bürgerdialog: Von Grossvorhaben bis Abstimmung. Mehr erfahren

Beispielbericht: So sieht ein Ergebnis eines Bürgerdialogs aus. Bericht ansehen

FAQ: Alle Fragen zu Methode, Datenschutz und Kosten. Alle Fragen und Antworten

Die beste Variante nützt nichts ohne Rückhalt.
Holen Sie ihn, bevor die Pläne aufliegen.

Welche Variante würde im Quartier tragen? In 20 Minuten klären wir, ob ein Dialog Ihr Mandat stärkt. Gespräch buchen

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